Interview mit Ellen Maier - dem Gewissen der Schmiede

Aktualisiert: 1. Juni


Ellen Maier taucht gerne in die finsteren Tiefen der Seele, das hat sie mit ihrem Debütthriller "Die Schmiede der schwarzen Seelen" bewiesen. Hier lest ihr, was sie dazu bewogen hat, ausgerechnet einen Thriller zu schreiben und wie ihre nächsten Pläne sind.


Hallo Ellen, und vor allem herzlichen Glückwünsch zur Veröffentlichung deines ersten Buches! Konntest du schon ein bisschen runterkommen?

Ich danke dir SEHR, meine liebe Lektorin Julia! „Runterkommen“ ist gerade nicht an der Tagesordnung – und das ist auch gut so. Denn die ersten Vorbesteller*innen haben in den letzten Tagen so viele wunderbare Fotos und Unboxing-Videos auf LinkedIn gepostet… wirklich sehr berührend. Und das bedeutet selbstverständlich weiterhin in einem engem Austausch mit meiner Community zu stehen.


Du hast dein Buch im Selfpublishing veröffentlicht. Was waren deine Beweggründe und würdest du es wieder tun?

Ja, das stimmt. Ich habe über BOD veröffentlicht und ich würde es immer wieder tun! Ich bin überzeugter Selfpublisher – und werde es auch immer bleiben! Nicht nur mein Psychothriller „Die Schmiede der schwarzen Seelen“ kommt aus meinem tiefsten Herzen… man könnte sagen: Mehr real Erlebten als Fiktion. Und da lasse ich mir nicht ins Handwerk pfuschen – weder inhaltlich noch im Rahmen der Covergestaltung… außer durch meine Lektorin:-). Die Kosten für das Selfpublishing habe ich SEHR gerne dafür getragen, frei zu sein!


Was hast du denn als Selfpublisher alles selbst übernommen und was hast du abgegeben? Wie findest du deine Entscheidung heute, nach deinem ersten abgeschlossenen Projekt?

Das Lektorat sowie das Korrektorat, ebenso wie das Schlusslektorat habe ich vertrauensvoll in deine Hände gelegt – was natürlich nicht bedeutet, dass man als Autor die Füße hochlegen kann… im Gegenteil: das waren drei Monate volle Konzentration und intensives Teamwork. Durch meine Cover-Illustratorin, Petra Kerstin Lober, stand bereits im Oktober 2021 das Cover meines Buches. Die schlussendliche Covergestaltung und der Buchsatz oblagen mir. Die Werbung im Selfpublishing oblag auch alleine mir. Ich habe entschieden, wie, wo und mit wem zusammen ich das Buch vermarkte.


Nun aber mal zu der Schmiede, ein Psychothriller. Frauen sind nicht so häufig vertreten in dem Genre, wie kommt’s? Wie muss denn ein Mensch sein, um Psychothriller zu schreiben?

Natürlich selbst vollkommen psycho und ballaballa:-) Im Ernst: Fantasie ist selbstverständlich wichtig, ebenso wie die Fähigkeit, Ereignisse aus der Vogelperspektive und ohne jegliche, eigene Emotionen zu betrachten und für den Leser plastisch darstellen zu können. Bei mir waren vielleicht aus reale Erlebnisse das Zünglein an der Waage, in diesem düsteren Genre zu verweilen… aber nur vielleicht!


Nach dem Projekt ist vor dem Projekt. Hast du noch buchige Pläne und bleibst der Leserschaft erhalten?


Oh ja, in der Tat… die habe ich: Wenn Gott will – oder auch der Teufel (grinst) – dann wird es eine Fortsetzung meines Psychothrillers geben… jedoch: als Jugendroman. Klingt komisch, ist aber so. Lasst euch einfach überraschen!



Vielen Dank, dass du dir die Zeit für mich genommen hast! Ich wünsche dir ganz viel Erfolg mit der Schmiede und deinen nächsten Projekten, liebe Ellen!


Ellens Werk, die Schmiede der schwarzen Seelen, gibt es seit dem 6.5. überall zu kaufen, wo ihr Bücher bestellen könnt. Ihr könnt es auch gleich hier kaufen: https://www.bod.de/buchshop/die-schmiede-der-schwarzen-seelen-ellen-maier-9783754303429


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