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Mein eigenes Romanprojekt



Wisst ihr eigentlich viel über eure Großeltern? Ich weiß einiges, auch weil ich eine Oma noch erleben darf und sie ziemlich viel löchere. Aber auch über die Seite meines Vaters weiß ich viel, obwohl ich dort keine Großeltern mehr erleben durfte.


Das Wissen hat mich dazu bewegt, die Geschichte meiner Großeltern väterlicherseits aufzuschreiben. Denn: Eine schönere Liebesgeschichte hab‘ ich noch nirgendwo gelesen. Zugegeben, ich lese wenig Liebesgeschichten, überhaupt nicht mein Genre. Aber eine real passierte Geschichte? Her damit! Also habe ich das Exposé einer Verlegerin geschickt, die genau in die Nische passt und voila: Ich darf veröffentlichen. Das freut mich tierisch. Aber das heißt auch, schreiben und recherchieren bis mir der Kopf raucht. Einiges davon habt ihr schon auf meinem Autorinnenaccount auf Instagram bestaunen können und natürlich versorge ich euch dort weiter mit Informationen. Für alle Nichtinstagrammer mal hier ein kleiner Auszug aus meinem Exposé:



Hans erlebt um sich herum die Wirren der 1920er Jahre und den Aufstieg der Nationalsozialisten, die er nicht gut findet. Nichtsdestotrotz lässt er sich 1939 zur Armee einziehen und kämpft in Frankreich. Nach der Kapitulation Frankreichs kehrt Hans wieder nach Deutschland zurück, seine Kompanie kommt zeitweise in Ludwigshafen unter und exerziert auf nahegelegenen Übungsplätzen. Dort lernt er eine junge Frau kennen, die ihn jedes Mal ein bisschen mehr verzaubert: Marie ist trotz ihrer 30 Jahre alleinstehend und hat nicht vor, das so schnell zu ändern. Hans lässt sich davon aber nicht beirren, er buhlt sogar mithilfe seiner Kameraden um das Herz der schönen Frau.


Der Zeitraum bewegt sich zwischen 1920 und 1950 und ich habe noch nie so viel recherchiert wie für diesen Roman. Aber es macht mir große Freude! Und das Fernziel, 2024 meinem Vater die Geschichte seiner Eltern in die Hand legen zu können, motiviert ungemein. Lest ihr gerne historische Romane?


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