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Interview Luna McMullen

Luna McMullen entführt dich mit ihrer Dilogie in eine Welt voller Magie, die unserer Welt (leider) doch so erschreckend ähnlich ist. Warum ich leider sage, wirst du beim Lesen sicher herausfinden.

Das Besondere an ihrer Welt für mich war ihre Fähigkeit, auch ihren Nebencharakteren so viel Raum zu geben, dass sich einer davon doch glatt zu meinem Liebling entwickelt hat, ohne die Hauptcharaktere nicht zu mögen, versteht sich. Aber genug von mir, hier geht es direkt zum Interview:



Hallo Luna, schön, dass du hier bist! Erzähle doch mal ein bisschen was über dich als Autorin.


Hallo Julia, danke für die Einladung.

Ich bin Luna, 33 Jahre alt und schreibe Fantasyromane. Angefangen habe ich damit vor knapp zwei Jahren, mehr oder weniger aus heiterem Himmel. Also eigentlich war es bewölkt. Es regnete und ich wollte etwas lesen, aber nichts, was ich da hatte reizte mich und online fand ich auch nicht das, wonach mir der Sinn stand. Die beste Lösung mit der mein Hirn daherkam war: Schreib doch selbst was! Und das habe ich gemacht.

Blind und ohne Plan fing ich an, einige Dinge aufzuschreiben. Einzelne Szenen, die in meinem Kopf umherschwirrten. Die meisten davon haben es nicht in die Endfassung geschafft. Das es Fantasy werden würde war von Anfang an klar, denn Magie fasziniert mich schon immer, und dass es in einer eigenen Welt spielen sollte auch. An diesem Punkt und nach vielleicht fünf Seiten Text stolperte ich über das Thema Worldbuilding. Also begann ich damit und entwickelte zusammen mit der Welt auch einen ersten groben Plot.

Aus der fixen Idee wurde damit etwas Greifbares und bald stand der Anfang der Geschichte.

 

Dein aktuelles Buch Ära der Dunkelheit erscheint am 13.12.2023. Um was geht es in deinem Buch?


Wir begleiten fünf Menschen in einem dunklen Abschnitt ihres Lebens. Allen voran Juna, die durch einen Überfall in die Hände eines sadistischen Magiers gerät. Das wohlbehütete Leben, das sie kannte, ist mit einem Schlag vorbei und sie muss sich nicht nur ihren schlimmsten Albträumen stellen, sondern sich auch mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Aiden ergeht es kaum besser. Er überlebt zwar den Überfall, verliert aber seine Familie und setzt alles daran seine Schwestern wiederzufinden. Eine schier unmögliche Aufgabe, zwei Mädchen in einem Land zu finden, wo ihr Leben keinen Rotling wert ist. Was König Kjell, der Großmeister und Lord Fescol für Rollen einnehmen und wie alle Schicksale miteinander verbunden sind, werdet ihr Seite für Seite in Ära der Dunkelheit erfahren.

 

Wie kamst du dazu, ausgerechnet diese Geschichte zu schreiben?


Wenn ich eine Geschichte schreibe, dann stelle ich mir die Frage: Was würde ich in dieser Situation niemals selbst erleben wollen? Und genau das schreibe ich dann. Denn egal wie schrecklich ich mir manche Dinge ausmale, die Realität in der wir leben ist oft noch schlimmer.

Aber Geschichten sollen nicht verstören, sondern Mut machen.

Man ist nicht alleine. Man kann und sollte über alles reden. Opfer sind nie selbst schuld an ihrer Lage und auch in den dunkelsten Stunden, in der tiefsten Dunkelheit, gibt es immer Hoffnung.

Ich wünsche mir, dass meine Geschichte ein wenig dazu beitragen kann, diese Hoffnung nicht zu verlieren.

 

Wie sind deine Pläne, werden wir bald mehr von dir lesen?


Natürlich, denn immerhin ist Ära der Dunkelheit eine Dilogie. Der zweite Teil erscheint im Frühjahr und schließt dann den Kreis für Juna. Aber die Geschichte von Midlinn ist noch nicht zu Ende. Aktuell feile ich am Schluss der nächsten Dilogie, der Hohepriester des Nichts, der einige Sommer nach Ära der Dunkelheit spielt und bekannte und neue Figuren umfasst. Die Geschichte kann aber unabhängig von ersten beiden Bänden gelesen werden.

Außerdem plane ich bereits ein neues eigenständiges Projekt, das etwas mehr in Richtung Romanta



sy gehen wird. Aber Details dazu kann ich noch keine geben. Vielleicht spielt aber ein ganz besonderer Vogel darin eine Rolle.

 

Liebe Luna; ich danke dir für deine Zeit und wünsche dir nur das Allerbeste!

Ich danke dir. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.





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