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Wie entwickle ich eine Schreibroutine?

Für einen Autor gibt es ein magisches Wort: Schreibroutine. Sie sorgt dafür, dass das Buch irgendwann auch fertiggestellt ist und veröffentlicht werden kann. Diese berühmt-berüchtigte Schreibroutine hätte jede:r von uns gerne. Soll ich dir ein Geheimnis verraten? Auch ich habe sie nicht, jedenfalls nicht konsequent. Sonst würde ich noch viel schneller veröffentlichen. Aber trotzdem haben sich bei mir über die Jahre Erfahrungswerte entwickelt. Wann kann ich besonders gut schreiben, was hilft?


Das Zauberwort heißt: Routine (haha, ja, lustig)

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Wenn ich (fast) täglich schreibe, fällt es mir nicht mehr so schwer, anzufangen. Und jeden Tag nur 100 Wörter zu schreiben, macht in einer Wochen auch 700 Wörter. Ohne deine Routine hättest du sie nicht geschrieben. Und das sind außerdem 700 Wörter näher am Ziel. Aber was hilft dir, diese Routine zu entwickeln? Ich habe hier fünf Vorschläge für dich gesammelt. Ich setze nicht immer alle um und nicht jeder Tipp ist für jede:n machbar, aber vielleicht findest du darin deine Inspiration.


Meine Tipps für eine Schreibroutine

Führe täglich eine feste Schreibzeit ein, z. B. immer von 08 bis 09 Uhr. Natürlich gibt es nicht eine für alle gültige perfekte Schreibzeit am Tag. Diese ist abhängig von den persönlichen organisatorischen Möglichkeiten und den Biorhythmus. Du kannst in den nächsten zwei Wochen einfach mal freie Zeit tracken und schauen, wo sich regelmäßig etwas ergibt. Die Zeit muss ja auch nicht jeden Tag gleich sein Vielleicht hast du am einen Tag eher abends, am anderen Tag eher morgens Zeit. Die Hauptsache ist, es gibt einen festen Rhythmus.

Plane eine bestimmte Anzahl an Wörtern für den Tag. Dabei ist es egal, wie groß die Anzahl ist. Es ist wichtig, dass du vorankommst. Nicht, wie schnell du vorankommst.

Sorge für eine störungsfreie Schreibzeit: Lege dein Handy weg (am besten in ein anderes Zimmer) und schalte das Internet aus. Manche Schreibprogramme haben auch Zenmodi, die nutze ich ganz gerne, um mich nicht ablenken zu lassen.

Zieh dir bestimmte Klamotten an. Das hilft deinem Geist, sich in den Schreibmodus zu begeben. Stichwort: Gewöhnungseffekt.

Gestalte deine Schreibzeit mit Dingen, die du magst (z. B. eine Tasse Tee, eine Duftkerze, einen motivierenden Gegenstand, entspannende Musik / Geräusche). Alles ist erlaubt.


Und, hast du den richtigen Tipp für dich gefunden? Oder hast du sogar noch weitere Tipps für uns? Dann freue ich mich, wen du sie mit uns teilst.


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